Akupunktur

Die Akupunktur (von lateinisch acus = Nadel, und punctura/pungere = das Stechen/stechen) ist wohl die älteste und am weitesten verbreitete Heilmethode der Welt. Am bekanntesten ist die sogenannte Körperakupunktur als Bestandteil der traditionellen chinesischen Medizin (TCM). In China gehen die Anfänge der Akupunktur ca. 4000 Jahre zurück. In Europa setzte sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts der Franzose Louis Berlioz als erster Arzt mit der Akupunktur auseinander. Heute ist die Technik auch bei uns weit verbreitet und wird wissenschaftlich erforscht.

 

 

Akupunkturpunkte

Durch Nadelstiche an genau festgelegten Punkten auf der Haut können Störungen im gesamten Organismus, also auch im Körperinneren, gelindert, oft sogar beseitigt werden. Die Punkte liegen auf Leitbahnen, die man als Meridiane bezeichnet. In ihnen kreist, nach traditioneller chinesischer Auffassung, die Lebensenergie „Qi“ mit ihren Anteilen Yin und Yang. Diese beiden lebenserhaltenden Kräfte sind im Körper als Gegenpole gleichzeitig wirksam. Ihr Gleichgewicht stellt den idealen Gesundheitszustand dar, ihr Ungleichgewicht führt zu Beschwerden und Krankheit. Durch Stiche in die Akupunkturpunkte soll die Störung im Fluss des Qi wieder behoben werden.

 

Akupunkturwirkung

Akupunktur kann zerstörte Strukturen nicht wiederherstellen, wohl aber gestörte Funktionen wieder harmonisieren. Idealerweise ergänzen sich Akupunktur und Schulmedizin in Diagnostik und Therapie.

Als Sofortwirkung stellt sich oft unmittelbar eine rasche Entspannung bis hin zu einer „schwebenden Leichtigkeit“ ein. Manche Patienten empfinden nach der Behandlung sofort eine Erleichterung ihrer Beschwerden, bei anderen dauert es bis zu spürbaren Reaktionen etwas länger.
Üblicherweise benötigt man mindestens vier bis fünf Sitzungen im Wochenrhythmus, bevor eine beständige Wirkung eintritt. Meist sind insgesamt ca. zehn Sitzungen notwendig, wobei eine Sitzung im allgemeinen 30 Minuten dauert.

Die bisher umfangreichsten wissenschaftlichen Untersuchungen der Akupunktur waren die GERAC-Studien (German Acupuncture Trials). In diesen Studien wurde bei chronischem Kreuzschmerz und chronischem Knieschmerz im Vergleich mit der leitlinienorientierten Standardtherapie eine bessere Wirkung der Akupunktur gefunden. Akupunktur wird aber auch erfolgreich zur Behandlung zahlreicher weiterer Beschwerden eingesetzt.

In meiner Praxis kann ich Ihnen Akupunktur nicht nur bei neurochirurgischen Krankheitsbildern sondern auf Wunsch auch bei anderen Funktionsstörungen als Ergänzung zur schulmedizinischen Therapie anbieten. Sprechen Sie mich an, wenn Sie Fragen zur Möglichkeit und Wirkung der Akupunktur in Ihrem individuellen Fall haben!

 

 

Dr. med. Peter Vomhof

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