Operationen

Dr. Peter Vomhof, Neurochirurgie Lippstadt, Operation Spinalkanalstenose
Dr. Peter Vomhof, Neurochirurgie Lippstadt, Operation Halswirbelsäule
Foto: Dguendel, Das Marien-Hospital Erwitte, CC BY-SA 3.0
Dr. Peter Vomhof, Neurochirurgie Lippstadt, Marien Hospital Erwitte
 

Operation eines Bandscheibenvorfalls

Zum Glück müssen nur wenige Patienten, die unter einem Bandscheibenvorfall leiden, operiert werden. Der Körper schafft es häufig nach einiger Zeit, das Problem selbst zu beheben. Die damit verbundenen Schmerzen kann man z. B. mit Hilfe von Schmerzmitteln oder minimalinvasiven Therapieverfahren dämpfen. Nur wenn diese Maßnahmen auf Dauer versagen ist es gerechtfertigt, über eine Operation zu sprechen. Wenn allerdings plötzlich neurologische Ausfälle (z. B. Lähmungen) auftreten, sollte schnell operiert werden. Nur so besteht eine Chance, dass die Ausfallserscheinungen sich schnell und vollständig zurückbilden können.

Die Operation selbst erfolgt immer in Vollnarkose und in „mikrochirurgischer Technik“. So ist der Hautschnitt am Rücken relativ klein, und auch die darunter liegende Muskulatur wird bestmöglich geschont. Der Bandscheibenvorfall selbst wird dann mit Hilfe eines OP-Mikroskops entfernt. In der Regel können die Patienten schon am OP-Tag wieder aufstehen und nach wenigen Tagen das Krankenhaus verlassen. Eine von Patienten häufig gefürchtete „Versteifung“ (Spondylodese) der Wirbelsäule ist nur in Ausnahmefällen notwendig.

Operation einer Spinalkanalstenose (Wirbelkanalenge)

Einerseits sind plötzliche neurologische Ausfälle bei der Spinalkanalstenose deutlich seltener als beim Bandscheibenvorfall. Andererseits sind die Selbstheilungschancen bei diesem Krankheitsbild etwas geringer. Mit Hilfe von Schmerzmitteln, Krankengymnastik, Gewichtsabnahme und minimalinvasiven Therapieverfahren kann man jedoch häufig eine gewisse Besserung der Beschwerden erreichen. Ob und wann operiert werden muss, entscheidet häufig der individuelle Leidensdruck des Patienten und dessen subjektiv empfundene Einschränkung seiner Lebensqualität.

Auch diese Operation erfolgt in Vollnarkose und in „mikrochirurgischer Technik“ (s.o.). Je nach Ausdehnung der Spinalkanalstenose ist die Wunde jedoch ggf. etwas größer. Auch eine gleichzeitige „Versteifung“ (Spondylodese) des betroffenen Wirbelsäulenabschnitts kann in einigen ausgewählten Fällen notwendig sein.

Besonderheiten an der Halswirbelsäule

An der Halswirbelsäule gelten prinzipiell die gleichen Regeln wie an der Lendenwirbelsäule. Das heißt: bei neurologischen Ausfällen sollte dringend operiert werden. Teilweise muss diese Entscheidung allerdings etwas großzügiger gefällt werden, um einen drohenden Rückenmarksschaden abwenden zu können.

Der operative Zugang zur Halswirbelsäule erfolgt in der Regel von vorn, womit die Nackenmuskulatur geschont wird. Nach vollständiger Entfernung der Bandscheibe und Freilegung der Nerven und des Rückenmarks wird dann meist ein kleiner Kunststoffkäfig (Cage) in das Bandscheibenfach implantiert. Bei einigen ausgewählten Patienten kommt hingegen auch die Implantation einer Bandscheibenprothese in Betracht.


Sollten wir gemeinsam zu dem Entschluss kommen, dass bei Ihnen eine Operation erfolgen soll, haben Sie natürlich die freie Wahl zwischen den Krankenhäusern, die solche Operationen anbieten. Wenn Sie von mir selbst operiert werden möchten, werde ich für Sie einen Aufnahmetermin in der Abteilung für Orthopädie am Marien-Hospital Erwitte organisieren. Dort verfügen wir über modern ausgestattete OP-Säle und alle an Ihrer Behandlung beteiligten Berufsgruppen haben viel Erfahrung in der Versorgung von Patienten mit Erkrankungen der Wirbelsäule.

Dr. med. Peter Vomhof

Königsau 7
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